Griechenland 2013

09.06.2013 Kommentare: 0

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Keine Eulen nach Athen gebracht aber immerhin haben wir etwas vom Land gesehen. Athen als erste Station war beeindruckend, schön, ruhig, freundlich. Leider sieht man auch, wie schlecht es dem Land geht. Die Generation der Jungen, die wohl am wenigsten mit den Fehlern der Vergangenheit in Verbindung gebracht werden kann, ist am stärksten von der Krise betroffen. Jeder Zweite der unter 24 Jährigen ist arbeitslos – wer gut ausgebildet ist, verlässt das Land. Die beiden großen alten Parteien, die maßgeblich an den Fehlern der Vergangenheit beteiligt waren, traut man keine Lösungen mehr zu. Neue, radikale Parteien sorgen für weitere Volatilität im politischen System. Im unserem Quartier, in dem wir untergekommen sind, ist es nichts ungewöhnliches, dass an einigen Straßenecken Polizei-Truppen in voller Ausrüstung 24 Stunden Stellung bezogen haben. Mit Blick auf die Hochsaison bittet die Regierung inzwischen sogar um einen Aufschub bei Umsetzung der Sparmaßnahmen, da sie abschreckende Auswirkungen auf Urlauber haben könnten. Das Bizarre daran: das Bild von Griechenland ist in Deutschland so stark verzerrt, dass den Griechen inzwischen viel schlechtes zugetraut wird. Wer will da noch dort Urlaub machen?

3852 Tweets später

01.05.2013 Kommentare: 0

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Wie die persönlichen Twitter-Archive heruntergeladen werden können, steht hier.

Bali 2012

02.11.2012 Kommentare: 0

Facebook Timeline für Unternehmen

01.03.2012 Kommentare: 0

Erst wenn die letzte Fanpage umgestellt, das letzte Gründungsdatum von 1781 in der Timeline steht, die erste Geschmackssorte von Zongo Limone erwähnt ist , werdet ihr merken, dass im Social Web Konversationen erst von Menschen, dann lange von niemandem und dann irgendwann von Marken geführt wurden. Und Scrollen durch ca 200 Updates pro Jahr nicht so cool ist.

Heimat

24.12.2011 Kommentare: 0

2011 – ein Rückblick in wenigen Worten

10.12.2011 Kommentare: 0

In den nächsten Wochen wird noch genug los sein, deshalb jetzt schon ein stenografischer Rückblick auf’s Jahr:

  • viel, viel gereist, manchmal war’s schön (Paris, Madrid, Mailand, Brüssel, Las Vegas) manchmal nur froh wieder zuhause zu sein
  • München genossen, aber auch oft Fernweh gehabt
  • eine suboptimale Saison von Werder mitgemacht, dafür viel Spaß bei den NBA-Playoffs gehabt
  • zu wenig vom Sommer mitbekommen, in den Urlaubstagen leider nur Regen gehabt und so beim Segeln Wasser aus allen Lagen entgegengeschleudert bekommen
  • neue nette Leute kennengelernt, inneren Zirkel erweitert, andere wieder auch aus den Augen verloren, auf den engsten Freundeskreis konzentriert
  • selten ein Jahr lang so konstant so früh aufgestanden
  • einmal richtig, richtig auf die Fresse geflogen
  • die alte Arbeit hinter mir gelassen um was neues anzufangen
  • das Laufen für mich entdeckt, mal exzessiv, mal zu wenig, aber es wird wohl bleiben
  • Sushi, Photori und Salat als bestes Essen empfunden
  • zu wenig gebloggt, einen fertig geschriebenen Artikel nicht getraut zu posten
  • 10kg irgendwo liegengelassen
  • das Jahr als teilweise sehr schnell empfunden, in wenigen Momenten gleichzeitig Stillstand
  • neugierig auf nächstes Jahr

Ich möchte Sie zum Beitritt in mein berufliches Netzwerk…argh…wtf?

24.10.2011 Kommentare: 0

Ich verstehe es echt nicht. Gab es nicht mal einen Grundkonsens, dass Social Media etwas mit Gesprächen, Austausch und doch irgendwie mit Nähe zu tun hat? Ich bin fast schon verzweifelt, fassungslos und irgendwie resigniert, wenn ich ab und zu von Linkedin Mails bekomme. Der Grund: seitdem Linkedin sich auch in Deutschland einigermaßen etabliert hat, nimmt die Anzahl der Kontaktanfragen doch zu. Und immer häufiger gibt es folgende Anrede:

Ich möchte Sie zum Beitritt in mein berufliches Netzwerk auf LinkedIn einladen.

Ein Musterbeispiel für eine Ansprache, die Nähe und gute Vorstellung wiederspiegelt. Das Traurige daran: Immer häufiger kommen diese Standard-Anfragen von Leuten, die ich a) überhaupt nicht kenne und b) (noch schlimmer) auch noch irgendwie was mit Social Media machen. Sollte man nicht gerade dort ein Gefühl dafür entwickelt haben, dass es mit ein paar persönlichen Worten wesentlich einfacher fällt, mit anderen Leuten im digitalen Raum in Kontakt zu kommen?

Ich muss dazu hinzufügen, dass mein internationales Netzwerk bisher aufgrund meiner Arbeit eher deutsch orientiert ist und die meisten internationalen Kontakte aus meiner Agentur stammen. Ich verspüre nicht den Zwang, ein möglichst breites Netzwerk und Anzahl von Kontakten internationaler Güte vorweisen zu können. Vielleicht liegt der Grund für solche Anfragen darin, dass es inzwischen doch irgendwie chic in der Beraterbranche geworden ist, ein großes Netzwerk vorzuweisen und da grast man halt alles ab. Das ist ja auch legitim, aber kann man sich nicht die Mühe machen, einen kurzen Grund mit hinzuzufügen? Ob sich mit diesen Standard-Texten Linkedin einen Gefallen tut, wag ich übrigens auch bezweifeln.

Bitte schalten Sie Ihre Röhrenmonitore an

21.06.2011 Kommentare: 0

Everything is a Remix Part 1 from Kirby Ferguson on Vimeo.

Everything is a Remix Part 2 from Kirby Ferguson on Vimeo.

Everything is a Remix Part 3 from Kirby Ferguson on Vimeo.

No means no oder doch nicht?

12.05.2011 Kommentare: 0

PR ist Spin, hintertückisch und schlecht. Es gibt nur die eine PR und das ist die gerade eben beschriebene. Egal ob Marketing- oder Werbeagentur, bei schlechter News ist es eine PR-Agentur. Diese Verallgemeinerungen haben mich in den letzten Monaten immer wieder gestört. Gleichzeitig stelle ich mir auch die Frage, in welcher Branche ich eigentlich arbeite. Meine Branche soll nicht die sein, die gerade zu Recht als hinterlistig und manipulierend beschrieben wird. Die Geschichte rund um die amerikanische Netzwerkagentur Burson Marsteller, dem anfangs verheimlichten Kunden Facebook und dem Kampagnenziel Google tut der ganzen Branche keinen Gefallen.

Nur als Disclosure, ich arbeite bei Weber Shandwick in einer international tätigen PR-Netzwerkagentur. Um zu einem finalen Urteil zu dieser Geschichte zu kommen, fehlen mir viele wichtige Informationen. Ich kann nicht beurteilen, ob Facebook mit der klaren Intention an BM herangetreten ist, das Auftragsverhältnis zu verheimlichen.

Was ich aber für zentral halte ist die Einstellung der Agentur, des Beraters, der PR-Branche. So lange wir nicht nein sagen können, haben wir nichts dazu gelernt. So lange wir nicht lernen, auch bei einem wichtigen Kunden unsere Grundsätze einzuhalten, bleibt PR fragwürdig. Was in der Ausbildung ein immens wichtiger Bestandteil ist (bzw. sein sollte), sollte sich nahtlos im Berufsleben fortführen. Die Fähigkeit auch nein sagen zu können ist zu wichtig.

Von wem kann ein junger Volontär, eine junge Beraterin lernen, sich dem Kunden nicht willenlos unterzuordnen? Doch nur durch seniorige Mitglieder in der Agentur oder die Geschäftsführung, die es vorlebt und nicht nur wirtschaftliche Kriterien als Maßstab nimmt. Gerade hier erschüttert mich die Geschichte rund um Burson Marsteller und Facebook, da die genannten Personen langjährige Erfahrung haben. Ich hab das Gefühl, die Branche diskutiert und lebt diese Einstellung zu wenig vor. Der Kunde ist König, keine Frage. Aber erwartet nicht gerade der intelligente Kunde einen Berater, der einem schlechten Idee ausredet und bessere Szenarien entwirft?

Das Treiben der Promoter – wie Marken auf der re:publica agierten

03.05.2011 Kommentare: 0

Im Rahmen meiner Arbeit bei Weber Shandwick und natürlich auch meinem Besuch der rp11 haben wir bei uns im Agentur-Team ein kleines Paper zusammengestellt, von dem ich meinen Beitrag auch mal hier einstelle. Die kompletten Texte sind auch hier zu lesen.

Die Szene wirkte trist, die beteiligten Personen verloren. An den Unternehmensständen im Berliner Friedrichstadtpalast herrschte Tristesse. Marken im direkten Austausch mit den einflussreichen 3.000 Besuchern der re:publica, die zur deutschen Internet-Elite zählen – das war wohl der Wunsch.

Was dabei allerdings fehlte, war der Austausch zwischen den Anwesenden. Zu oft war der Besucherblick auf den eigenen Bildschirm gerichtet anstatt auf die Markenpräsentation. Nur wenige Besucher fanden den Weg zu den Ständen, nur selten kam es zum Nachhall im digitalen Raum. Das Resultat: eine verpasste Chance bei der Zielgruppe, die doch eigentlich als Startrampe für die breite Netzgemeinde dienen sollte.

Gilt also im fünften Jahr der re:publica immer noch, dass Marken sich bei der Kommunikation mit der Zielgruppe des Social Media-Events äußerst schwer tun?

Ein Beispiel, dass es doch klappt, war der Auftritt von Gunter Dueck, CTO von IBM. In seiner vielfach gelobten (und online wiederholten) Keynote traf er den Nerv der Besucher und sorgte somit auch gleichzeitig für einen Reputationsgewinn seines Arbeitgebers.

Ebenso geschickt verhielten sich die Verantwortlichen von Google und Netshelter. Sie initiierten beide mit Hilfe von etablierten Köpfen aus der Community (intern bzw. extern) exklusive Abendveranstaltungen. Der Mehrwert ergab sich hier beim direkten Austausch und Netzwerken, der Verfestigung der Online-Kontakte in der Offline-Welt. Beide Marken agierten als „Inline-Netzwerkknoten“ und schufen gleichzeitig soziale Verbindungen. Dass sie davon nur profitieren können, versteht sich von selbst.

Ähnliches Potential schlummert in den Aktivitäten, die vergleichbaren kommunikativen und „social“ Mehrwert bieten. So kämpfen die Veranstalter immer noch mit einer schnellen Video-Aufzeichnung aller Panels. Ebenso wollen unzählige Tweets, Blogpostings, Bilder und Checkins live visualisiert und auf einer Microsite gesammelt werden, um das Erlebte in einen Kontext zu bringen.

Um auf Veranstaltungen wie der re:publica sozialer im Sinne von „social“ zu sein, gibt es zahlreiche Gelegenheiten und kreative Lösungen. Wer allerdings heute noch versucht, via Promoter und Stand mit Influencern in Kontakt zu kommen, spielt online und offline in einer unterklassigen Liga.

Foto von Anja Pietsch/re:publica11 unter cc by 2.0