Das Erzählen von Geschichten in High Definition geht in die nächste Runde. Die zweite Runde des Contest “The Story beyond the Still” von Canon und Vimeo hat Josh Thacker mit seiner Fortsetzung gewonnen. Sollte die Vorgeschichte nicht bekannt sein, empfehle ich mein Posting vom 19. Januar. Die nächste Runde endet am 22. März.
Am kommenden Dienstag um neun Uhr amerikanischer Zeit geht es also los. Die sechste und letzte Staffel von Lost startet bei ABC. Entgegen des bisherigen Sendeplatzes wird die Serie nun nicht mehr dienstags sondern am Mittwoch ausgestrahlt, wo sie nun mit der auf diesem Sendeplatz erfolgreichen “NCIS Los Angeles” konkurrieren wird. Interessant wird sicherlich, wie die letzte Staffel beim Publikum angenommen wird – ein Gradmesser könnte vielleicht die Anekdote sein, dass angeblich die anfangs zeitgleich angesetzte “State of the Union” dann doch verschoben wurde…
Ich bin jedenfalls doch sehr darauf gespannt, wie die Serie, die mich schon seit 2004 fesselt, mit einem großen Bang enden wird. Zuviele Fragen blieben in den letzten fünf Staffeln offen, während etliche meiner eigenen Antworten wie Kartenhäuser zusammenfielen. In der New York Times bereitet einer der Macher, Carlton Cuse, Fans auf einige weiterhin offen bleibende Fragen vor:
“Obviously not every question’s going to be answered,” Mr. Cuse said. “We felt if we tried to just answer questions, it would be very pedantic. Apart from that, we also really embrace this notion that there’s a fundamental sort of sense of mystery that we all have in our lives, and certainly that is a huge part of the lives of these characters.”
Inwiefern sich das auf das Ende und die großen Erwartungen auswirkt, lässt mal wieder eine Menge Raum für Spekulationen. Ein Déjà-vu für Lost-Fans. Wer noch nicht den Einstieg in einer der größten Fernsehmysterien geschafft hat, sollte bis Dienstag die ersten fünf Staffeln ansehen oder die folgenden 8 Minuten genau aufpassen. Die ersten Antworten gibt es dann am Mittwoch auch in Deutschland.
Schon seit einiger Zeit ist mein Bewegtbild-Konsum von zwei Konstanten geprägt: Die Mehrheit der Videos werden auf Vimeo gehostet und sind meistens mit HD-DSLR-Kameras gefilmt. Großartige Momente hatte ich mit Cristina Valdivivieso & Jon Connor, einer bewegenden Geschichte von Phos Pictures und eigentlich allem, was Phillip Bloom produziert hat.
Ein Gros der Videos wurden mit Canon-Kameras geschossen, sei es die EOS 5D Mark II oder die Canon 7D. Wobei ich für letztere wirklich fast alles machen würde. Genauso wie für die Möglichkeit, annähernd zu lernen damit umzugehen.
Wie die zunehmende Fan-Gemeinde dieser Kameras und des großartigen Contents eingebunden werden können, zeigt ein Online-Contest von Canon und Vimeo: “The Story beyond the Still“. Aufgabe ist es, aus einem Standfoto eine Geschichte per HD-Video zu kreiieren und wieder mit einem Standfoto enden zu lassen. Ein erklärendes Blogposting von Vimeo dazu gibt es hier. In insgesamt sieben runden wählt die Jury ein Gewinner-Video – woraus sich am Ende eine Geschichte in sieben Akten erschließen soll. Eine großartige und gleichzeitig anspruchsvolle Idee!
Den Startschuss für den Contest gab vor ein paar Tagen Vincent Laforet, Jury-Mitglied und einer der ganz Großen im Fotografen-Olymp.
Einreichungen für das zweite Kapitel sind bis zum 11. Februar möglich.
Die Lila Eule gibt es inzwischen 50 Jahre – wow. Die Eule war während meiner Jugend immer einer der Clubs, auf die Verlass war, bis auf die anstrengenden Türsteher. Nach einigen Querelen mit besagtem Personal und Razzien wegen Minderjährigen hatte sie zwischenzeitlich zu. Seit ein paar Jahren ist sie wieder auf dem aufsteigenden Ast, neue Besitzer sorgten für den lange nötigen Umbau. Am Wochenende gab es eine 50-Jahr-Feier, es war nett, viele alte Viertel-Gesichter zu sehen.
Bremen, speziell das Viertel, ist dreckiger als München. Hier ist nicht alles sauber, es gibt Grafittis, man muss aufpassen, wo man hintritt. Ich mag das.
Schon länger nicht mehr soviele Leute mit Werder-Schals, -Shirts oder -Taschen rumlaufen sehen. Ich mag das, die Zweite.
Aus dem alten “203″ im Fehrfeld gegenüber der Sparkasse am Eck ist inzwischen das “3Jahre” geworden. Die Einrichtung und die vielen unterschiedlichen Räume sorgen für eine nette und gemütliche Atmosphäre, das Essen hab ich leider nicht probiert. Hab irgendwo gehört, dass der Name auf die drei Jahre währende Pachtzeit zurückgehen soll. Wann es gestartet ist, weiss ich leider nicht.
Bei The Junction bin ich auf ein faszinierendes Produkt einer japanisch-finnischen Videokollaboration gestoßen. Das 4-minütige Video von Jopsu Ramu und Shun Kawakami verbindet Vektorgrafiken, handgemalte Linien und Malerei zu einer melancholischen Reise durch die Großstadt.
Hätte ich eigentlich nicht gedacht, dass ich mir je bei Bloomingdales etwas kaufen würde. War aber so. Am letzten Tag meines New York-Aufenthalt war ich in der 3rd Avenue und bin eher zufällig in den Laden gegangen. Eigentlich komisch, dass ich auf die Idee gekommen bin, nach einem Wintermantel Ausschau zu halten – an dem Novembertag strahlte die Stadt im Sonnenlicht und knapp 20 Grad.
Kurz bevor ich dann wieder im Untergeschoss den Ausgang suchen wollte, hab ich noch einen Blick auf einen dunkelgrauen Mantel geworfen. Italienisch, eleganter, leicht sportlicher Schnitt. Gefiel mir gut, ohne auf den Preis zu gucken (Bloomingdales nennt sich selber upscale) angezogen. Sah gut aus, muss man zugeben.
Nach diversen Rechenspielen (20% discount + international guest discount, das ganze dann mit taxes und umgerechnet in Euro) habe ich mich dann dazu entschlossen, ihn zu kaufen. Soweit so gut. Zirka 20 Stunden später in München angekommen, nahm das Drama seinen Lauf. Beim Auspacken fiel ein kleines Detail am Mantel eher negativ auf – der Sicherheitspenökel mit Tinte war noch dran. Wäre es wenigstens einer der hier gängigen Protektordinger gewesen, die an der Tür piepen, das ganze wäre anders gelaufen.
So hiess es nun, das Ding irgendwie abzubekommen. Selber Hand anlegen kam nicht in Frage, erstmal gegoogelt. Bloomingdales hat seit kurzem sogar einen Twitter-Account. Könnten die vielleicht…man hört ja soviel über Customer Service über Twitter in letzter Zeit. Ok, diese Hoffnung hat sich dann schnell begraben.
Also blieb nur der Griff zum Hörer. Nach einigen Anläufen hatte ich es dann auch geschafft mit irgendjemand vom “Men’s Designer Department” zu sprechen. Nachdem ich Jade mein Leid geklagt und sie ihre Managerin um Rat gebeten hatte, gab es folgende Lösung: Ich solle den Mantel einschicken, sie würden ihn mir dann zurückschicken. Gesagt getan, der Mantel ist per DHL auf dem Weg nach New York. Kann man nur hoffen dass das klappt. Anschreiben mit Aufforderung, mir bei Erhalt eine Mail zu schreiben und die Kosten für den Versand zu erstatten, liegt bei, das Paket ist über DHL versichert. Mit einer Antwort rechne ich Ende dieser Woche.
Die ganze Geschichte hat es nicht geschafft, meine Begeisterung für New York zu brechen, vor ein paar Tagen bin ich über dieses Video gestolpert und wollte sofort wieder hin – gerne auch, um das Ding persönlich vom Mantel loszukriegen.
Aufgrund eines tollen Artikels bei smashingmagazine.com über den Tod des langweiligen Blogpost und neuer Möglichkeiten, Text aufzubereiten, hab ich mich wieder an ein kleines Projekt erinnert, dass ich vor einiger Zeit angefangen hatte. Mich hatte die Frage interessiert, wie die durchschnittliche Startseite deutscher Blogs so aussieht. Als Referenz habe ich mich an den deutschen Blogcharts von Jens Schröder orientiert. Hier könnte man sicherlich (zu Recht) Zeter und Mordio schreien, da es nur einen Bruchteil der Blogosphäre ist – aber es ist ein Anfang.
Ausgangsbasis waren also die Blogcharts 41 vom 14.10.2009, in “sklavischer Handarbeit” wurden die Blogs angeschaut und zwar mit der Frage, welche Blogs noch eine Tagcloud, Blogroll, einen Twitterstream, Flickr-Fotos und Werbung eingebunden haben (unter eingebunden verstehe ich die direkte Anzeige ohne dass ein weitere Klicks notwendig sind). Langfristig würde es sich sicherlich anbieten, die Entwicklung dieser Design- und Usability-Entscheidung der Blogger weiter zu verfolgen, gerade die Frage der Verlinkung untereinander via Blogroll auf der index-Seite und die Einblendung von Werbung finde ich doch recht spannend.
Eine stillgelegte Eisenbahntrasse, einer grüner Park über den Straßen des Meatpacking Districts. Das ist der Highline Park. Am letzten Tag meines New York Aufenthalts hab ich es dann endlich geschafft und mir den Park angeschaut. Nach einem Blogbeitrag von Johannes Kleske hatte ich mir fest vorgenommen, mir den Park an einem Sonntag morgen anzuschauen.
Der Zeitpunkt war ideal gewählt, morgens früh um acht Uhr waren wir fast die einzigen, die die Trasse bevölkerten. Ehemals in den 30ern dazu da, die Eisenbahn von den Straßen des Industriegebiets der Westside zu verbannen, verkehrten seit 1980 keine Züge mehr auf ihr. 1999 kam die Idee auf, einen Park aus ihr zu machen, im Juni 2009 wurde sie schließlich fertiggestellt.
Ein Video mit Statements einer der Initiatoren gibt weitere spannende Einblicke.
Ich bin gerade durch ein Gewinnspiel für wenige Tage in New York. Die Stadt ist ziemlich überwältigend, es hat sich viel verändert, seitdem ich das letzte Mal vor ca. 9 Jahren hier war. Die Stadt lebt immer noch so schnell, es ist immer noch solch eine riesige Metropole, jede deutsche Stadt erscheint im Vergleich immer noch so klein. Der Veranstalter des Gewinnspiels – ein deutscher Reiseführer – hat für die drei Tage hier ein relativ vollbepacktes Programm eingeplant. Die Aktivitäten reichen von Tandemfahren bis zum Heli-Flug über der Stadt.
Ein paar Dinge faszinieren und beschäftigen mich hier aber besonders. Oder lassen mich schmunzeln, die Augenbrauen hochziehen
Warum telefonieren eigentlich fast alle Amerikaner mit ihrem Handy vor dem Mund mit Lautsprecher an? Es sieht ein bischen nach Funkgerät aus, wenn sie so telefonieren. Woher kommt das?
Greenwich hat mir herrlich die Vielfalt der Stadt gezeigt. Keine zwei Meter voneinander entfernt begegnet man durchgestylten Hipstern, die in Sachen Mode so ziemlich avantgarde sind und den typischen New Jersey-Bewohner mit Lederjacke und FDNY-Shirt, der sich in einem Jazzclub mit unzerstörbarer Selbstverständlichkeit direkt in den Gang der Kellnerinnen setzt
Irgendwie habe ich das Gefühl, die Stadt braucht einfach Anlässe, sich selbst zu feiern. Nicht nur, weil es eine der bekanntesten und interessanten Städte weltweit ist. Sondern vielleicht auch, damit der tägliche Wahn ausgehalten, vernarbte Wunden und auch das eigene Ego gestreichelt werden können. Nach dem Gewinn der World Series war heute bei der Parade der Yankees solch ein Tag – gefühlt halb New York war an der Strecke
Ebenso fand ich es faszinierend, wie schnell die Stadt einen in Beschlag nimmt. Man läuft schneller auf dem Gehweg. Bei den ersten Ampeln wartet man noch, dann ist es egal. Genauso wie die Hemmschwelle, einfach mal laut eine Schimpftirade auf andere loszulassen.
Wenn es darum geht, sich als für ein Unternehmen ein Bild über die Gespräche im Social Web zu machen, reicht meiner Ansicht nach oftmals eine einfache Variante – die völlig kostenlos und relativ simpel ist. Mächtiges Tool ist hier der Google Reader.
Natürlich gibt es zahlreiche kommerzielle Angebote für das sogenannte Social Media Monitoring. Darunter sind bekannte amerikanische Angebote wie Nielsen Buzz Metrics, Radian6 und Cision. Bei meiner Arbeit arbeite ich seit längerem mit Radian6, mit dem recht gute Erfahrungen gemacht habe (dazu vielleicht mehr in einem anderen Posting). Entscheidend dürfte wohl der Umfang der Gespräche und Skalierbarkeit bei der Entscheidung sein. Die von mir vorgestellte (keineswegs neue) Methode setzt auf schlichte Handarbeit – die natürlich ab einem gewissen Grad seine Grenzen findet. Doch der Reihe nach.
DIE SUCHBEGRIFFE Imminent für ein effektives Monitoring sind die richtigen Suchbegriffe. Um die Unmengen an potentiellen Treffer besser zu filtern, gilt es, passende und richtige Suchbegriffe zu finden. Steht der Unternehmensname, Produkte, Themengebiete, Mitbewerber oder Namen im Vordergrund? Oder eine Kombination? Hier hilft häufig nur einfaches Ausprobieren und spätere Feinjustierung.
Erst über einen längeren Zeitraum sehe ich, was für konstante Ergebnisse ich mit meinen Suchbegriffen bekomme. Genauso kann es sein, dass die eigenen Suchbegriffe nicht mit den Begriffen übereinstimmen, die im Social Web benutzt werden. Ich nehme jetzt mal ganz uneigennützig den Namen meines Arbeitgebers: Weber Shandwick.
Das Prinzip, das ich jetzt durchexerziere, lässt sich natürlich auch auf Mitbewerber, Themenstichworte, Produkte und Namen anwenden.
WO SOLL ICH SUCHEN? Erste Antwort: Grundsätzlich überall da, wo es es möglich ist. Also: Blogs, Mainstream Online Media, Twitter, YouTube, delicious, etc. Ähnlich wie bei der Feinjustierung der Suchbegriffe stellt sich nach einiger Zeit Monitoring heraus, wo es Sinn macht und wo nicht. Zentral bei jedem Portal, jeder Seite, Netzwerk oder Suchmaschine sind zwei Sachen: eine konfigurierbare Suche und die Ausgabe der Suchergebnisse als RSS-Feed.
RSS ÜBER ALLE SEITEN Die Mehrheit aller Suchmaschinen, Portale und Services bietet die komfortable Möglichkeit, einzelne Suchaufträge per RSS zu abonnieren. So zum Beispiel die Google Blog Suche, die jedoch nach meinen Erfahrungen nicht die einzige originäre Blogsuche beim Monitoring sein sollte. Da nun nach dem Begriff Weber Shandwick im deutschsprachigen Raum gesucht werden soll, würde eine Suche etwa so aussehen: um nach dem exakten Begriff zu suchen, den Suchbegriff in Anführungszeichen, Suche auf deutsch begrenzen – zugegeben keine Raketenforschung.
Google Blogsearch
Das gleiche Prinzip lässt sich bei Bing (generelle Websuche), Google News, Icerocket Search (mein neuer Favorit), Technorati (lassen immer mehr nach), Boardtracker und auch YouTube und delicious anwenden. Auf jeder Seite wird die Ausgabe der Suchergebnisse als RSS angeboten, teilweise als Link (bei Google Blogsearch in der linken Leiste), teilweise kann der RSS-Feed auch beim Firefox-Browser über die Adressleiste aufgerufen werden.
Ein kleines Problem gibt es noch bei Icerocket Search, bei dem es mir nicht gelungen ist, über den Link den RSS-Feed mit der vorher getroffenen Ländereinstellung angezeigt zu bekommen. Dies scheint ein Bug zu sein. Der kann aber einfach in der Browser-Adressleiste durch die Zugabe von “&rss=1″ umgegangen werden.
Schwierigkeiten hatte ich bisher bei Suchbegriffen, die zu allgemein sind um gute Ergebnisse zu liefern. Hier gibt es zwar die Möglichkeit, die auszuschließenden Begriffe herauszufiltern, dies ist aber oft mühsame Handarbeit. Das Ausschließen kann meistens über das entsprechende Feld oder einfach durch Eingabe nach dem Suchbegriff mit “-Begriff” geschehen (Beispiel wäre “Weber Shandwick” -Pressemitteilung). Wie auch schon vorher erwähnt, hängt die Qualität der Treffer meist vom Feintuning ab, das oft die meiste Zeit in Anspruch nimmt.
GOOGLE READER – RSS-FEEDS VERWALTEN Um nun die ganzen Suchergebnisse, die mir von den Suchseiten im RSS- bzw. Atom-Format ausgegeben werden, sinnvoll zu verwalten, bedarf es eines RSS-Readers. Aufgrund einiger Funktionen, auf die ich noch später eingehen werde, verwende ich den Google Reader. Eine generelle Einleitung in den Google Feedreader gibt es hier. Der von mir verwendete Browser Firefox ermöglicht mir direkt nach Ausgabe den Feed zu abonnieren. Um bei späterer Aufnahme von weiteren Suchen nach Themen, Mitbewerbern oder Personen den Überblick zu behalten, sollten die einzelnen Feeds unbedingt einem Ordner zugewiesen werden. Diese Ordner werden in der linken Leiste alphabetisch sortiert angezeigt – ich sortiere mir die Ordner mit dem Zusatz “01_Ordnername”.
Ordnerstruktur im Google Reader
ERGEBNISSE MIT DEM GOOGLE READER TEILEN Seit einiger Zeit gibt es beim Google Reader die Möglichkeit, einzelne Artikel zu empfehlen, mit Schlagwörtern zu taggen und anderen Accounts freizugeben. Das erlaubt mir folgende Schritte:
Im Google Reader laufen alle Treffer aus den einzelnen Suchen an,
die durch das Empfehlen weiter gefiltert werden
die ich dann wiederum Dritten (dem Unternehmen, dem Team) über deren Google Reader Accounts oder meine öffentliche Empfehlungsseite öffne.
Der Übersichtlichkeit halber sollte hier auch beim Empfehlen dem Treffer ein Tag zugefügt werden.
Filterung mit Taggen im Google Reader
Somit sind nun alle Suchergebnisse im Google Reader in meiner Ordnerstruktur abgelegt und die ausgewählten Treffer über die zugewiesenen Tags filterbar (Screenshot Getaggte Empfehlungen).
Wichtig zu beachten: die Freigabeeinstellungen des Google Readers sind defaultmäßig so eingestellt, dass die Empfehlungen öffentlich einzusehen sind. Wenn dies nicht gewünscht ist, müssen die Freigabeeinstellungen von “öffentlich” auf “geschützt” gesetzt werden. Damit können dann nur von mir freigeschaltete Google-Kontakte über ihren Reader Account meine Empfehlungen einsehen.
FAZIT Wenn man nicht auf kostenpflichtige Angebote zurückgreifen möchte kann der Einsatz des Google Readers eine Alternative sein. Die Nachteile liegen klar in dem relativen großen Arbeitsaufwand beim Selektieren. Ebenso bieten die professionellen Monitoring-Tools erste Reporting-Statistiken (meistgenannte Begriffe, Vergleiche von Keywords, Verläufe, etc) an, die hier so nicht machbar sind. Was ich aber beim ersten Schritt des Monitoring viel wichtiger empfinde, lässt sich mit “ein Gefühl für die Gespräche im Social Web bekommen” umschreiben. Verfolgt man das Monitoring mit dem Google Reader über einen etwas längeren Zeitraum, ist genau das relativ einfach und kostenlos möglich.
Was mich interessiert: Was gibt es für weitere kostenlose Methoden? Womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht? Hat bspw. jemand schon mal die Blogposting-Funktion von delicious mit einem Monitoring verbunden?