„Hello PR agencies. How are you? Fantastic. Does your campaign look like mine?“

15.07.2010 Kommentare: 0

„I’m on a horse“ & „Silver fish hand catch“. Das passte bis vor kurzem nicht zu meinen Kindheitserinnerungen, in denen mein Vater Old Spice benutzte. Die beiden Sprüche dürften aber bald zum festen Sprachgebrauch online werden – wer nix damit anfangen kann, hat eine der besseren Kampagnen der letzten Jahre verpasst.

Die Arbeit von Wieden + Kennedy erhält (zu Recht) viel Lob. Durch PRNewser bin ich auf die Frage aufmerksam geworden, warum nicht PR-Agenturen auf so etwas gekommen sind. Schließlich sei PR ja der Werbung bei Social Media klar überlegen – so die Aussagen aus der PR-Branche. Auf den ersten Blick eine berechtigte Frage. Ein bisschen Häme ist auch dabei, anstatt über „Social Media Press Releases“ oder Blogger-Pitches“ zu predigen, sollte einfach kreativ gearbeitet werden. Stimme ich auch zu.

Hierbei wird aber manchmal vergessen, wieviele gefloppte Versuche von Werbe/Kreativ-Agenturen auf dem digitalen Friedhof von YouTube vor sich vegetieren – sei die Idee noch so gut. Vergleichbar erfolgreiche Impulse hab ich in letzter Zeit nur bei Projekten wie Pepsi refresh oder dem Fiesta Movement wahrgenommen. Und die waren PR-getrieben. Denn damit so eine Kampagne erfolgreich durchstarten kann, bedarf es immer noch sehr häufig PR initiierter Kommunikation.

Wenn aber in einigen Jahren das PR-Social Media-Portfolio mit Dialogführung mit Fürsprechern, Communities, Gewinnspielen auf Fanpages and what not zur Commodity wird und Werbe/Kreativ-Agenturen in dem gleichen Tempo dazulernen, haben die kreativsten Ideen die besten Chancen. Und da wird es spannend zu sehen, wer die Nase vorn hat.

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