3852 Tweets später

01.05.2013 Kommentare: 0

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Wie die persönlichen Twitter-Archive heruntergeladen werden können, steht hier.

Facebook Timeline für Unternehmen

01.03.2012 Kommentare: 0

Erst wenn die letzte Fanpage umgestellt, das letzte Gründungsdatum von 1781 in der Timeline steht, die erste Geschmackssorte von Zongo Limone erwähnt ist , werdet ihr merken, dass im Social Web Konversationen erst von Menschen, dann lange von niemandem und dann irgendwann von Marken geführt wurden. Und Scrollen durch ca 200 Updates pro Jahr nicht so cool ist.

Ich möchte Sie zum Beitritt in mein berufliches Netzwerk…argh…wtf?

24.10.2011 Kommentare: 0

Ich verstehe es echt nicht. Gab es nicht mal einen Grundkonsens, dass Social Media etwas mit Gesprächen, Austausch und doch irgendwie mit Nähe zu tun hat? Ich bin fast schon verzweifelt, fassungslos und irgendwie resigniert, wenn ich ab und zu von Linkedin Mails bekomme. Der Grund: seitdem Linkedin sich auch in Deutschland einigermaßen etabliert hat, nimmt die Anzahl der Kontaktanfragen doch zu. Und immer häufiger gibt es folgende Anrede:

Ich möchte Sie zum Beitritt in mein berufliches Netzwerk auf LinkedIn einladen.

Ein Musterbeispiel für eine Ansprache, die Nähe und gute Vorstellung wiederspiegelt. Das Traurige daran: Immer häufiger kommen diese Standard-Anfragen von Leuten, die ich a) überhaupt nicht kenne und b) (noch schlimmer) auch noch irgendwie was mit Social Media machen. Sollte man nicht gerade dort ein Gefühl dafür entwickelt haben, dass es mit ein paar persönlichen Worten wesentlich einfacher fällt, mit anderen Leuten im digitalen Raum in Kontakt zu kommen?

Ich muss dazu hinzufügen, dass mein internationales Netzwerk bisher aufgrund meiner Arbeit eher deutsch orientiert ist und die meisten internationalen Kontakte aus meiner Agentur stammen. Ich verspüre nicht den Zwang, ein möglichst breites Netzwerk und Anzahl von Kontakten internationaler Güte vorweisen zu können. Vielleicht liegt der Grund für solche Anfragen darin, dass es inzwischen doch irgendwie chic in der Beraterbranche geworden ist, ein großes Netzwerk vorzuweisen und da grast man halt alles ab. Das ist ja auch legitim, aber kann man sich nicht die Mühe machen, einen kurzen Grund mit hinzuzufügen? Ob sich mit diesen Standard-Texten Linkedin einen Gefallen tut, wag ich übrigens auch bezweifeln.

Bitte schalten Sie Ihre Röhrenmonitore an

21.06.2011 Kommentare: 0

Everything is a Remix Part 1 from Kirby Ferguson on Vimeo.

Everything is a Remix Part 2 from Kirby Ferguson on Vimeo.

Everything is a Remix Part 3 from Kirby Ferguson on Vimeo.

Das Treiben der Promoter – wie Marken auf der re:publica agierten

03.05.2011 Kommentare: 0

Im Rahmen meiner Arbeit bei Weber Shandwick und natürlich auch meinem Besuch der rp11 haben wir bei uns im Agentur-Team ein kleines Paper zusammengestellt, von dem ich meinen Beitrag auch mal hier einstelle. Die kompletten Texte sind auch hier zu lesen.

Die Szene wirkte trist, die beteiligten Personen verloren. An den Unternehmensständen im Berliner Friedrichstadtpalast herrschte Tristesse. Marken im direkten Austausch mit den einflussreichen 3.000 Besuchern der re:publica, die zur deutschen Internet-Elite zählen – das war wohl der Wunsch.

Was dabei allerdings fehlte, war der Austausch zwischen den Anwesenden. Zu oft war der Besucherblick auf den eigenen Bildschirm gerichtet anstatt auf die Markenpräsentation. Nur wenige Besucher fanden den Weg zu den Ständen, nur selten kam es zum Nachhall im digitalen Raum. Das Resultat: eine verpasste Chance bei der Zielgruppe, die doch eigentlich als Startrampe für die breite Netzgemeinde dienen sollte.

Gilt also im fünften Jahr der re:publica immer noch, dass Marken sich bei der Kommunikation mit der Zielgruppe des Social Media-Events äußerst schwer tun?

Ein Beispiel, dass es doch klappt, war der Auftritt von Gunter Dueck, CTO von IBM. In seiner vielfach gelobten (und online wiederholten) Keynote traf er den Nerv der Besucher und sorgte somit auch gleichzeitig für einen Reputationsgewinn seines Arbeitgebers.

Ebenso geschickt verhielten sich die Verantwortlichen von Google und Netshelter. Sie initiierten beide mit Hilfe von etablierten Köpfen aus der Community (intern bzw. extern) exklusive Abendveranstaltungen. Der Mehrwert ergab sich hier beim direkten Austausch und Netzwerken, der Verfestigung der Online-Kontakte in der Offline-Welt. Beide Marken agierten als „Inline-Netzwerkknoten“ und schufen gleichzeitig soziale Verbindungen. Dass sie davon nur profitieren können, versteht sich von selbst.

Ähnliches Potential schlummert in den Aktivitäten, die vergleichbaren kommunikativen und „social“ Mehrwert bieten. So kämpfen die Veranstalter immer noch mit einer schnellen Video-Aufzeichnung aller Panels. Ebenso wollen unzählige Tweets, Blogpostings, Bilder und Checkins live visualisiert und auf einer Microsite gesammelt werden, um das Erlebte in einen Kontext zu bringen.

Um auf Veranstaltungen wie der re:publica sozialer im Sinne von „social“ zu sein, gibt es zahlreiche Gelegenheiten und kreative Lösungen. Wer allerdings heute noch versucht, via Promoter und Stand mit Influencern in Kontakt zu kommen, spielt online und offline in einer unterklassigen Liga.

Foto von Anja Pietsch/re:publica11 unter cc by 2.0

Ist taggen unhöflich?

19.04.2011 Kommentare: 0

Wo fängt im Netz, konkreter bei Facebook, eigentlich Höflichkeit an und wo ist man einfach nur zu vorsichtig? Bei meiner Arbeit haben wir unter den Kollegen eine interne Gruppe gegründet. Anfangs diente sie nur dazu, die Funktionalitäten auszutesten, inzwischen werden ab und zu Fotos der einzelnen Standorte und Mitarbeiter gepostet. Da viele noch nicht die anderen Büros oder neue Mitarbeiter kennen, sicherlich ganz interessant.

Nachdem ich kürzlich ein Foto unseres Büros mit vier Kolleginnen hochgeladen hatte, kam die Nachfrage, wer die Personen seien. Im Kommentarfeld schrieb ich klassisch: „vnlr: XX, YZ, ZZ“. Darauf kam der Hinweis an mich, (den Digi) dass das doch auch anders gehe. Zum Hintergrund: mit zwei der Kolleginnnen war ich gerade 10 Minuten befreundet – ein taggen der Personen auf dem Foto unmittelbar danach erschien unhöflich. Sehe ich das zu eng? Ich denke nicht.

Gerade kürzlich ging bei Facebook wieder ein Spamlink rum, der die Freunde auch gleich noch auf Fotos taggte und zu Events einlud (Stichwort „Profilbesucher“). Ebenso sehe ich es als guten Ton an, meinen Freunden die Entscheidung zu überlassen, ob sie getaggt sind oder nicht. Schließlich würde ich auch nicht nach einem Kennenlernen sie am Tag darauf bitten, in ihr Poesiealbum schreiben zu dürfen. Ok, weniger gelungener Vergleich. Vielleicht besser: würde ich mich auch nicht gleich zu ihrer Party selber einladen. Oder seh ich das wie der Hausbesitzer einfach zu eng und ist das taggen (wie im Grafitti-Sinne) inzwischen Teil der Kultur?

re:publica 2011 Stundenplan

12.04.2011 Kommentare: 1

Es ist wieder soweit, die re:publica 2011 steht vor der Tür. Start ist der 13. April, für mich geht es am Donnerstag mit dem los, was mancher „Klassentreffen“, „Nerdevent“, Kombination von „schmierigen Social Media Experten und justamenter Twitterprominenz“ (Wortlaut von Amy&Pink) nennt. Und ich muss sagen, ich freu mich. Was werde ich mir Donnerstag und Freitag anschauen? Ich plan mit folgendem (chronologisch sortiert):

Donnerstag, 14.04.2011

Freitag, 15.04.2011

Bei einigen Panels hab ich mich noch nicht entschlossen, das wird dann wohl eher spontan. Bisher eher definitiv ist der Donnerstag Abend, da sag ich sogar selber was auf dem Panel, das Alexander Endl ins Leben gerufen hat. Und zwar in der Funktion der Randgruppe des „Social Media Experten“, um in der Sprache von Amy & Pink zu bleiben. Ob auch schmierig, würde ich bezweifeln, aber das sollen andere beurteilen :) Natürlich besteht die rp11 nicht nur aus Panels, vieles was sie ausmacht sind die unzähligen Gespräche, auf die ich mich auch sehr freue.

Insofern, man sieht sich auf der #rp11!

Ein Beispiel für Storytelling

07.08.2010 Kommentare: 0

Eine Geschichte erzählen. Simpel, clever, mitreißend. Das leistet hier für Johnnie Walker der schottische Schauspieler John Carlisle, die Idee stammt von BBH London. 6:27 Minuten in einem Take aus dem Jahr 2009.

Digitale Ent(h/f)altung

26.03.2010 Kommentare: 0

Ist das eigentlich noch normal? Jeden Monat gibt es neue digitale Krisen, deren Nachhall durch Blogs und Tweets klingt. Substantiell? Vielleicht eher selbstreferentiell. Es erscheint mir, als geht es um Rankings und Meinungsführerschaft. Es ist sicherlich das Recht jedes Einzelnen, sich auf seine Weise selber zu entfalten – es besteht nun mal kein Lesezwang und überhaupt: jedem Tierchen sein Pläsierchen. Was ich aber auf der anderen Seite immer mehr zu schätzen lerne, ist das Gegenteil: Enthaltung.

Das mag vielleicht am Naturell eines Norddeutschen liegen, ich bin ein großer Anhänger von Understatement. Was gibt es ehrlicheres als die Fähigkeit, nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen und andere erst nach einiger Zeit zu überraschen (vielleicht dafür sogar nachhaltiger?). Viele würden jetzt sagen, dass PR diesem diametral gegenübersteht. Sie mögen vielleicht Recht haben, dazu bin ich noch nicht lange genug dabei. Aber warum muss es immer das offensichtliche sein, das direkte Aufspringen auf Krisen, Fehltritte und Skandälchen um die eigene Meinung in den Vordergrund zu stellen? Sicherlich ist das eine Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen und auch legitim, aber dann doch bitte mit etwas mehr Geist und Substanz.

Der Ablauf: man liest die ersten Meldungen von neuen Worst Cases, heißen Diskussion oder digitaler „corporate #fails“. Es dauert eine zweistellige Anzahl von Retweets und die ersten Postings stehen. Wie sind da Einblicke in das Innenleben einer Krise möglich? Die vehement eingeforderte langfristige Ausrichtung von Social Media findet hier keine Anwendung, es geht offensichtlich schlicht um Geschwindigkeit. Bezeichnend die Dominanz von all den #fails, wo sind die positiven Cases dieser Welt, die in der Tiefe analysiert werden? Und nein, hier reichen keine vier Screenshots von 140-Zeichen-Meldungen aus. Hier klaffen Anspruch und Wahrheit viel zu oft auseinander. Und das ist gerade bei dem ganzen Gerangel um die vorderen Plätze so enttäuschend, weil Potential und Entwicklungschancen verspielt werden. Anstatt sich zu entfalten, stagniert die Entwicklung von Social Media im Agentur-Umfeld.

Ich ertappe mich dabei, wie ich dem gleichgültiger gegenüber werde und ich meine privaten Interessen in andere Bereiche des Webs verlagere, die mit Kreativität und Witz überzeugen. Oder schlicht in anderen Länder-Regionen stattfinden. Und ich merke, wie ich die Enthaltung und gleichzeitig breiteren Interessenshorizont anderer (die in der gleichen Branche arbeiten) immer mehr schätzen lerne. Ohne Namen zu nennen, danke dafür!

Es geht weiter – The Story beyond the Still

28.02.2010 Kommentare: 0

Das Erzählen von Geschichten in High Definition geht in die nächste Runde. Die zweite Runde des Contest „The Story beyond the Still“ von Canon und Vimeo hat Josh Thacker mit seiner Fortsetzung gewonnen. Sollte die Vorgeschichte nicht bekannt sein, empfehle ich mein Posting vom 19. Januar. Die nächste Runde endet am 22. März.

Neben Thackers Video gehörten folgende Videos zu den 5 Finalisten: Alderwood, Chapter 2, Wrong Place, Wrong Time, Hangar 7 und The Story beyond the Still: Divided. Letzteres hätte eigentlich auch eine Fortsetzung verdient.

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