VPRO Backlight – Dokus mit Tiefgang

31.08.2010 Kommentare: 0

VPRO ist eine mir bisher unbekannte öffentlich-rechtliche Rundfunkgesellschaft aus den Niederlanden, dessen Programm mit dem von Arte verglichen wird. Auf den Sender und die Sendereihe VPRO Backlight (Wikipedia) wurde ich durch ein Posting von Peter Glaser aufmerksam. Der Titel: „Quants. The Alchemists of Wall Street„. Das Thema: Was war die Rolle von Mathematikern mit ihren Rechen-Modellen bei der Finanzkrise? Sind Nerds und nicht Banker die wahren Schuldigen?

Wenn die auf der Webseite des Senders gelisteten Dokus die Qualität der Doku hier entsprechen, hab ich eine Goldgrube für mich aufgetan. Spannend klingen:

Ein Beispiel für Storytelling

07.08.2010 Kommentare: 0

Eine Geschichte erzählen. Simpel, clever, mitreißend. Das leistet hier für Johnnie Walker der schottische Schauspieler John Carlisle, die Idee stammt von BBH London. 6:27 Minuten in einem Take aus dem Jahr 2009.

Design

15.06.2010 Kommentare: 0

Update: Leider wurden die beiden Videos bei Vimeo gelöscht. Anscheinend war die BBC doch nicht involviert und dementsprechend eher unglücklich über den Upload. Schade.

Die ersten 5 Minuten hab ich gesehen. Dann musste ich die Pause-Taste klicken und es hier bloggen – es ist zu gut. Die BBC-Serie „Design“ verspricht einiges und konnte es bisher halten. Die ersten beiden Folgen gibt es nun bei Vimeo. Der Guardian schreibt beispielsweise:

The programme tells the story of this 20th-century art form from its beginnings in the industrial revolution to its more volatile status in the modern age. The material is textbook stuff: Bauhaus and a dogmatic Swiss bloke called Le Corbusier, Braun and a „young idealist“ called Dieter Rams, Charles and Ray Eames, right up to Apple and personalised computing. It treads where you would expect; and fair enough. But what really lifts it beyond the ordinary is the writing, which has a wonderful feel for the contradictions of design history.

The Genius of Design ep1 from Genius of Design 1 on Vimeo.

The Genius of Design ep2 from Genius of Design 1 on Vimeo.

via better taste than sorry

Lost – Anfang vom Ende

31.01.2010 Kommentare: 0

Lost

Am kommenden Dienstag um neun Uhr amerikanischer Zeit geht es also los. Die sechste und letzte Staffel von Lost startet bei ABC. Entgegen des bisherigen Sendeplatzes wird die Serie nun nicht mehr dienstags sondern am Mittwoch ausgestrahlt, wo sie nun mit der auf diesem Sendeplatz erfolgreichen „NCIS Los Angeles“ konkurrieren wird. Interessant wird sicherlich, wie die letzte Staffel beim Publikum angenommen wird – ein Gradmesser könnte vielleicht die Anekdote sein, dass angeblich die anfangs zeitgleich angesetzte „State of the Union“ dann doch verschoben wurde

Ich bin jedenfalls doch sehr darauf gespannt, wie die Serie, die mich schon seit 2004 fesselt, mit einem großen Bang enden wird. Zuviele Fragen blieben in den letzten fünf Staffeln offen, während etliche meiner eigenen Antworten wie Kartenhäuser zusammenfielen. In der New York Times bereitet einer der Macher, Carlton Cuse, Fans auf einige weiterhin offen bleibende Fragen vor:

“Obviously not every question’s going to be answered,” Mr. Cuse said. “We felt if we tried to just answer questions, it would be very pedantic. Apart from that, we also really embrace this notion that there’s a fundamental sort of sense of mystery that we all have in our lives, and certainly that is a huge part of the lives of these characters.”

Inwiefern sich das auf das Ende und die großen Erwartungen auswirkt, lässt mal wieder eine Menge Raum für Spekulationen. Ein Déjà-vu für Lost-Fans. Wer noch nicht den Einstieg in einer der größten Fernsehmysterien geschafft hat, sollte bis Dienstag die ersten fünf Staffeln ansehen oder die folgenden 8 Minuten genau aufpassen. Die ersten Antworten gibt es dann am Mittwoch auch in Deutschland.

(Video via electru.de; Bild via dfntly myb)

Meine Top5 TV-Serien

28.09.2009 Kommentare: 2

Ich habe jetzt mal die letzten Tage meine ganz subjektive Top5-Liste der TV-Serien zusammengestellt. Über die Jahre habe ich dann doch einige Perlen des Fernsehens sehen dürfen – wobei schnell deutlich wird, dass keine deutschen Serien darunter sind. Warum das so ist, kann ich nicht ganz klar beantworten, die Geschichten, Settings und Produktionen aus den USA  scheinen mich aber mehr zu faszinieren.

THE WIRE
© Home Box Office Inc.5 großartige Staffeln amerikanischer Stadt-Chronik aus Baltimore, Maryland. Die vom ehemaligen Polizeireporter David Simon kreierte Serie ragt vor allem wegen Komplexität und nüchtern-kritischer Betrachtung der amerikanischen Gesellschaft hervor. Allein die Anzahl der Charaktere und der Mut zu unterschiedlichen Leitthemen der Staffeln sind faszinierend. Mein Lieblings-Charakter ist klar der Polizist Jimmy McNulty.

THE WEST WING
© NBC Universal Inc.Wer sich für die USA an sich und das politische System interessiert, kommt an „The West Wing“ nicht vorbei. In den 7 Staffeln dreht sich alles um den fiktiven Präsidenten Josiah „Jed“ Bartlett und sein engstes Berater-Tam im Weißen Haus. Die von Aaron Sorkin ins Leben gerufene Serie faszinierte mich durch den Facettenreichtum und politische Nähe am System. Und ja, ich bin in Donna Moss (Janel Moloney) verliebt – für mich die Darstellerin der Serie.

LOST
© ABCNach einem Flugzeugabsturz stranden die Überlebenden auf einer einsamen Insel mitten im Nirgendwo. J.J. Abrams, Macher der 6-teiligen Serie, schafft es immer wieder dank Flashbacks die einzelnen Charaktere zu entwickeln und die wohl schlimmsten Cliffhanger der Fernsehgeschichte zu produzieren. Ich habe nach 5 Staffeln immer noch keinen blassen Schimmer, wie es ausgehen soll. Mein Favorit vom Cast ist Hugo „Hurley“ Reyes.

ENTOURAGE
© Home Box Office (fair use)Der aufstrebende Schauspieler Vincent Chase und seine drei alten Freunde führen ein Lotterleben in Hollywood. Die von Doug Ellin kreierte Serie überzeugt weniger durch die Story sondern mehr mit den Dialogen und Anspielungen auf den Hollywood-Zirkus. Gerade der Wortwitz vom Chase-Agenten Ari Gold – mein Lieblingscharakter – machen die 6 Serien so sehenswert.

DAMAGES
© FX NetworksEine junge Anwältin bekommt in einer der einflußreichsten Kanzleien New Yorks eine Anstellung – Haken dabei sind ihre Chefin und ihr ermorderter Verlobter. Glenn Close als Patty Hewes ist genial böse – die Erzählweise tut ihr übriges. Komplett überzeugen konnte mich bisher nur die erste Staffel, die zweite braucht wohl einen weiteren Anlauf. Macher sind Daniel Zelman und die Geschwister Glenn und Todd A. Kessler.

WEITERE FAVORITEN
Zu meinen weiteren Favoriten gehört die 1. Staffel der Fantasy-Serie „Heroes„, wobei die dritte Staffel dann irgendwie den Reiz verloren hatte. Gerade angelaufen, aber auch sehr interessant finde ich „Hung„. Alleine die Geschichte des Serienmörders in Person eines Forensikers bei der Polizei von Miami macht „Dexter“ zu der Serie, bei der ich mich besonders auf die 4. Staffel freue – gerade weil die dritte Staffel fast so gut war wie die erste.

Ähnlich dem Setting von The Wire, nur etwas düsterer und direkter kommt „Brotherhood“ (u.a. wieder mit Janel Moloney [!]) daher. Leider nur eine Staffel hielt es das ziemlich gut besetzte „Kings“ von NBC aus. Comedy-technisch ungeschlagen bleibt „It’s always sunny in Philadelphia“ von FX Networks.

BISHER NOCH NICHT GESEHEN
Ich muss es zugeben, bisher noch gar nicht gesehen habe ich „Sopranos“ und „24“, die sicherlich auch hoch einzustufen sind.

Wo bin ich?

Du browst gerade die Kategorie Fernsehen auf smartondemand.