Everything is a Remix Part 1 from Kirby Ferguson on Vimeo.
Everything is a Remix Part 2 from Kirby Ferguson on Vimeo.
21.06.2011 Kommentare: 0
Everything is a Remix Part 1 from Kirby Ferguson on Vimeo.
Everything is a Remix Part 2 from Kirby Ferguson on Vimeo.
29.03.2011 Kommentare: 0
Ich hab es lange nicht gewusst, aber vor kurzem wurde anscheinend eines der großen Rätsel der HipHop-Musik gelöst. Worum geht es? Um das Sampling. Schon früh bedienten sich Künstler wie die Sugarhill Gang kurzer Sequenzen anderer Lieder – in diesem Fall Chics “Good Times” – und verwendeten sie in ihren eigenen Liedern. Wer wie ich durch den Eastcoast HipHop der 90er audiophil geprägt wurde, erinnert sich an viele Sampling-Klassiker. Sei es der Wu-Tang Clan mit seinen völlig neuartigen Samples, DJ Premier mit Jazz-Samples oder Pete Rock mit immer wieder neuen Klangperlen. Auch wenn Sampling nicht unumstritten ist, die Hommages an Soul, Funk und Jazz haben mir diese Musikstile erst erschlossen.
Bei einem der populärsten und eingängigsten HipHop-Produktionen, Mobb Deeps “Shook Ones Part II” waren sich die Kenner lange unschlüssig, welches Sample verwendet wurde. Foreneinträge bei soulstrut.com und the-breaks.com liefern erst jetzt, 16 Jahre nach Veröffentlichung, eine Auflösung des Samples. Bei der Hartnäckigkeit der Sampling-Szene eine beachtliche Zeit. Bei dem Piano-Sample handelt es sich um Herbie Hancocks “Jessica” vom 1968 Album Fat Albert Rotunda. Das YouTube-Video spricht für sich. Gänsehaut.
via TTL ECE blog
22.02.2011 Kommentare: 0

Seit einiger Zeit ist es nicht mehr wie früher. Das, was es früher ausgemacht hat, ist weg. Ich bin nicht mehr heiß auf’s Spielen, das Training und den Wettkampf. Was früher für mich die ideale Möglichkeit war abzuschalten, sich stupide auf einen kleinen, sich rasend schnell nähernden Zelluloidball zu konzentrieren, anderes auszublenden, ist heute etwas Gleichgültigem gewichen.
In der Nachbetrachtung ist es mehr als schade, dass ich es nicht mehr schaffe, den täglichen Streß mit diesem Ausgleich hinter mir zu lassen, wie es mir früher immer gelungen ist. Wie trennt man sich von so etwas, was mehr als 18 Jahre ein fester Bestandteil und Routine einer Person war? Unzählige Stunden Systemtraining, Beinarbeitsübungen, Lehrgänge, Kaderübungen, Turniere, Punktspiele, Frischklebungen, Siege und Niederlagen.
Ein Jahr Abstand und Pause sollten eigentlich helfen. Nun habe ich es wieder versucht, für die aktuelle Saison. Leider fühle ich die Gleichgültigkeit nur verstärkt. Vielleicht hilft ein Neuanfang zu gegebener Zeit in anderer Umgebung, die Leere beim Spiel zu vertreiben. So macht’s aber kein Sinn. So verdrehen sich mehr als 18 Jahre in die Eindrücke der letzten zwei Jahre. Zwei Jahre, in denen es nicht mehr ist, was es eigentlich sein sollte: Spaß, Ausgleich und einfach nur spielen.
Foto von Songkran unter CC byncsa20
30.11.2010 Kommentare: 2
Morgen ist es wieder soweit. Sicherer als das Amen in der Kirche oder sicherer als dass Wham mit Last Christmas ein Monster erschaffen haben. Morgen früh wird es wieder passieren: ich bleib einfach liegen. Ich will gar nicht mehr die Versuche zählen, die guten Vorsätze, mit der ich mir den Wecker stelle. 6:00 Uhr sieht abends als eine angemessene Uhrzeit aus, mit der man mit mehr Zeit, sprich Ruhe, in den Tag kommen kann. Man könnte ja auch mal eine Runde an der Isar laufen. Hat ja früher beim Studium auch geklappt.
Was dann aber schon irgendwie mitschwingt, ist die Erkenntnis, dass es den Morgen zuvor auch nicht geklappt hat. Ferngesteuert geht die Hand zum Handy und stellt den Wecker eine Stunde weiter. Eine Stunde später wird beim zweiten Weckerklingeln im Halbschlaf berechnet, wie weit man das Aufstehen noch herausschieben kann – bis zu dem Zeitpunkt, dass man weiß, dass es nun Zeit wäre, also spätestens etwas nach 8 Uhr.
Aber warum kann man dem Körper nicht vorschwindeln, dass dieser kritische Zeitpunkt des Aufstehen-Müssens zwei Stunden früher wäre? Ist es der verstohlene Blick aus dem Fenster, der leichte Tropfen, Wind oder gar Schnee denkt ausmachen zu können? Der Fuß, der aus der Decke hervorlugte und relativ (sieges)sicher die gefühlte Kälte als Argument anbringt? Oder wäre es erfolgsversprechender, den Wecker im Wohnzimmer zu platzieren? Vollständig erklären kann ich es mir nicht – das Ritual wird weiter vollzogen, routiniert seit Monaten schon. Ob ein Ausbruch möglich ist? Wir sprechen uns morgen – mit großer Wahrscheinlichkeit nach acht Uhr.
04.11.2010 Kommentare: 0
Es gibt Geschichten, bei denen weiß man schon nach den ersten Zeilen, dass sie zu gut sind, nicht darüber zu bloggen. Auch wenn andere schon darüber geschrieben haben. Das New Yorker Streetart-Projekt “The Underbelly Project” ist so etwas.
Circa 2009 soll hier das bisher geheimgehaltene Projekt gestartet worden sein und zwar nicht in irgendeiner Location, sondern in einer anscheinend bisher unentdeckten Subway-Station. Sprichwörtlich ungenutzt, vier Stockwerke unter der Erde. Künstlern wurde der Zutritt für eine Nacht gewährt, am Ende der Aktion wurde der Zugang wieder entfernt. Die Geschichte, Ort und Aktivtitäten in der Subway-Station blieb unter wenigen Eingeweihten, bis die New York Times dort hingeführt wurde und einen Artikel dazu brachte. Anbei ein paar Bilder aus dem Blog von Luna.

Many thanks to Luna for the pics!
22.09.2010 Kommentare: 0
Ich hab ja wenig Ahnung von Fotografie. Aber das folgende Phänomen kann ich mir nur so erklären: Es war einmal ein Fotograf aus der Frühzeit, der irgendwie auf die Idee gekommen ist, dass Portraitfotos besonders gut mit blau-gesprenkelten Musselinstoff zur Geltung kommen. Geblendet vom Glanz des leicht wolkig-blauen Hintergrundes wollten immer mehr Menschen solch ein Portrait. Das Ganze entwickelte sich zum Trend, den ich heute nur noch als den mißlungenen Feng Shui-Versuch deuten kann. Der Musselinstoff als schwarzes Loch für alle Häßlichkeit der Welt sozusagen. Oder anders ausgedrückt die Stilsicherheit der 80er Jahre – im negativen Sinne.

CC by-nc-sa 2.0 by megpi
Aber der blaue Fotohintergrund lebte weiter. Vor allem in den USA. Wahrscheinlich nicht nur in unzähligen Jahrbüchern, Hochzeits- und Festivitätenalben – auch bei Portraits von CEOs. Ob dies die Bodenhaftigkeit der Konzernlenker repräsentieren soll? Einer aus dem Volk? Einig im besonderen Geschmack der Hintergrundwahl? Warum diese Bilder heute noch gemacht werden, ist mir ein Rätsel. Eine kleine Auswahl:
01.05.2010 Kommentare: 0

Telefonate ohne Ende. Journalisten einladen. Telefonstimme ausbilden. Zweitägiges Event vorbereiten. Pressemitteilungen schreiben. Orga-Kram. Das war ein Großteil meiner letzten Wochen. Wochen, in denen die Arbeit viel eingenommen hat, wenig nebenher möglich war. Nicht nur digital, sondern auch analog. Die Motivation, nach der Arbeit noch etwas zu starten, beispielsweise Sport: sehr gering. Die Frühjahrsmüdigkeit tat ihr übriges. Der Tag besteht so größtenteils aus arbeiten ohne “störende Einflüsse” wie Twitter, RSS und Networks. Wäre ich nicht auf der re:publica gewesen, ich wäre wieder 1.0 gewesen. Die paar tausend ungelesenen Feeds warten darauf gelesen bzw. als gelesen markiert zu werden. In letzter Zeit merk ich, dass ich nur die Ordner bei Google Reader anschaue, die weniger als 10 ungelesene Artikel beinhalten. Wobei diese Angewohnheit zunehmend schwierig wird durchzuhalten.
Am 6. und 7. Mai wird die Arbeit dann im Event münden. Ich hoffe es wird ein Erfolg. Allein wegen der Anstrengungen, die es kostete. Nicht dass der falsche Eindruck entsteht, das Thema ist superspannend. Ob der Fokus danach wieder mehr auf Digitales geht? Ich hoffe es, allein damit hier wieder mehr passiert. Und ja, dieser Artikel ist definitiv selbstreferentiell.
Foto: Superbomba unter CC nc-by-sa
20.03.2010 Kommentare: 0
Als Hommage an den Bildband “Here is Tijuana” von Fiamma Montezemolo, René Peralta uand Heriberto Yepez ein Video aus Tijuana, Stadt zwischen zwei Welten. Produziert von Les Bernstien and René Peralta, Musik des großartigen Herb Alpert & the Tijuana Brass.
28.02.2010 Kommentare: 0
Das Erzählen von Geschichten in High Definition geht in die nächste Runde. Die zweite Runde des Contest “The Story beyond the Still” von Canon und Vimeo hat Josh Thacker mit seiner Fortsetzung gewonnen. Sollte die Vorgeschichte nicht bekannt sein, empfehle ich mein Posting vom 19. Januar. Die nächste Runde endet am 22. März.
Neben Thackers Video gehörten folgende Videos zu den 5 Finalisten: Alderwood, Chapter 2, Wrong Place, Wrong Time, Hangar 7 und The Story beyond the Still: Divided. Letzteres hätte eigentlich auch eine Fortsetzung verdient.
19.01.2010 Kommentare: 1
Schon seit einiger Zeit ist mein Bewegtbild-Konsum von zwei Konstanten geprägt: Die Mehrheit der Videos werden auf Vimeo gehostet und sind meistens mit HD-DSLR-Kameras gefilmt. Großartige Momente hatte ich mit Cristina Valdivivieso & Jon Connor, einer bewegenden Geschichte von Phos Pictures und eigentlich allem, was Phillip Bloom produziert hat.
Ein Gros der Videos wurden mit Canon-Kameras geschossen, sei es die EOS 5D Mark II oder die Canon 7D. Wobei ich für letztere wirklich fast alles machen würde. Genauso wie für die Möglichkeit, annähernd zu lernen damit umzugehen.
Wie die zunehmende Fan-Gemeinde dieser Kameras und des großartigen Contents eingebunden werden können, zeigt ein Online-Contest von Canon und Vimeo: “The Story beyond the Still“. Aufgabe ist es, aus einem Standfoto eine Geschichte per HD-Video zu kreiieren und wieder mit einem Standfoto enden zu lassen. Ein erklärendes Blogposting von Vimeo dazu gibt es hier. In insgesamt sieben runden wählt die Jury ein Gewinner-Video – woraus sich am Ende eine Geschichte in sieben Akten erschließen soll. Eine großartige und gleichzeitig anspruchsvolle Idee!
Den Startschuss für den Contest gab vor ein paar Tagen Vincent Laforet, Jury-Mitglied und einer der ganz Großen im Fotografen-Olymp.
Einreichungen für das zweite Kapitel sind bis zum 11. Februar möglich.