Geheimnis eines Samples

29.03.2011 Kommentare: 0

Ich hab es lange nicht gewusst, aber vor kurzem wurde anscheinend eines der großen Rätsel der HipHop-Musik gelöst. Worum geht es? Um das Sampling. Schon früh bedienten sich Künstler wie die Sugarhill Gang kurzer Sequenzen anderer Lieder – in diesem Fall Chics „Good Times“ – und verwendeten sie in ihren eigenen Liedern. Wer wie ich durch den Eastcoast HipHop der 90er audiophil geprägt wurde, erinnert sich an viele Sampling-Klassiker. Sei es der Wu-Tang Clan mit seinen völlig neuartigen Samples, DJ Premier mit Jazz-Samples oder Pete Rock mit immer wieder neuen Klangperlen. Auch wenn Sampling nicht unumstritten ist, die Hommages an Soul, Funk und Jazz haben mir diese Musikstile erst erschlossen.

Bei einem der populärsten und eingängigsten HipHop-Produktionen, Mobb Deeps „Shook Ones Part II“ waren sich die Kenner lange unschlüssig, welches Sample verwendet wurde. Foreneinträge bei soulstrut.com und the-breaks.com liefern erst jetzt, 16 Jahre nach Veröffentlichung, eine Auflösung des Samples. Bei der Hartnäckigkeit der Sampling-Szene eine beachtliche Zeit. Bei dem Piano-Sample handelt es sich um Herbie Hancocks „Jessica“ vom 1968 Album Fat Albert Rotunda. Das YouTube-Video spricht für sich. Gänsehaut.


via TTL ECE blog

Aloe Blacc im Puerto Giesing

17.10.2010 Kommentare: 0

Nach dem Konzert von Aloe Blacc am 6.10. im Puerto Giesing hatte ich mir fest vorgenommen, darüber was zu schreiben. Und jetzt komm ich endlich dazu. Aloe Blacc und seine Band „The Grand Scheme“ spielten auf und ich war begeistert. Ich hatte mir von dem, was ich bisher gehört hatte, schon einiges für das Konzert erwartet, aber es war besser. Eine derbe Live-Stimme und Soul ohne Ende. Um selber ein Gefühl dafür zu bekommen, lohnt sich eine Suche bei YouTube oder der erste Teil seines Features bei La Blogotheque. Die Version von „I Need a Dollar“ ist ziemlich cool.

Aloe Blacc | I Need A Dollar | A Take Away Show – Part 1 from La Blogotheque on Vimeo.

La Blogotheque via testspiel.de

Ein paar Bits von Mark Ronson

22.05.2010 Kommentare: 0

8bits für ein neues Album. „Circuit Breaker“ lief schon einige Male bei Mark Ronsons Radioshow „Authentic Shit“ bei East Village Radio, nun hab ich endlich eine Version davon online gefunden. Die Vorfreude auf das neue Album „Record Collection“ ist schon arg groß.

Für Feedreader: Das Video gibt’s bei Stereogum. YouTube-Video gefunden.

Hypnotic Brass Ensemble – Funky Horns

17.05.2010 Kommentare: 0

Diese Jungs haben definitiv Soul, Funk und Jazz im Blut. Ein Nachweis? Das ziemlich geniales Cover vom eh schon grandiosen Outkast Song „SpottieOttieDopaliscious“:
Spottie – Heritage EP Exclusive Download by ChoiceCuts

Hypnotic Brass Ensemble ist eine achtköpfige Bläsergruppe aus Chicago. Ihr Vater, Phil Cohran, spielte lange Zeit Trompete beim Jazzkomponisten Sun Ra. Anfangs noch eine reine Straßenband in Subway-Stationen und auf der Straße, haben sie nun ein weiteres Album aufgenommen: Heritage.

Ein interessantes Interview und Coverage von einem Live-Gig gibt es von Choice Cuts:

ChoiceCuts presents Hypnotic Brass Ensemble from Loughlin McSweeney on Vimeo.

via TTL Estoy con Estupido

Musik aus alten Tagen

05.04.2010 Kommentare: 0

„reggae music crawls into your blood-stream like some vampyre amoeba from the psychic rapids of Upper Niger consciousness“

Schon die ersten Worte von Roger Steffens hören sich nach Abenteuer an. Was der Musikliebhaber aus Los Angeles über die Jahrzehnte an Reggae-Musik gesammelt hat, spricht für sich selbst. Wer solch vollgestopfte Räume mit Tapes, Vinyl, Zeitungsberichten, Fotos und weiteren Unikaten sein Eigen nennt, dürfte über heutige mp3-Kollektionen nur müde lächeln…

Roger Steffens‘ Reggae Archives from Babylon Falling on Vimeo.

Here is Tijuana

20.03.2010 Kommentare: 0

Als Hommage an den Bildband Here is Tijuana“ von Fiamma Montezemolo, René Peralta uand Heriberto Yepez ein Video aus Tijuana, Stadt zwischen zwei Welten. Produziert von Les Bernstien and René Peralta, Musik des großartigen Herb Alpert & the Tijuana Brass.

(via Glaserei)

Musik für graue Tage

16.03.2010 Kommentare: 1

grey_sky

Inzwischen ist die Band The xx ja in aller Munde, gerade auch nach ihren ersten Auftritten hier in Deutschland. Das erste Mal, dass ich von ihnen gehört habe, war in einer Radioshow vom East Village Radio – in der Tat schon etwas her das Ganze.

Da sich nun das Münchner Wetter seit einiger Zeit eher bescheiden entwickelt und die Tage sich eher grau geben, ist Stimmungsmusik für mich das A und O. Ideal passend, wenn auch schon etwas älter: ein Mix von Bandmitglied Jamie für das Musikmagazin Fact. Der Mix beinhaltet Lieder von The xx selber, aber auch Cocorosie und Sticky & Ms Dynamite. Das mp3 gibt es auf der Fact-Seite leider nicht mehr – anstatt einen Deeplink auf einen Download zu setzen (aus diversen Gründen) die Alternative: ich bin mir sicher, dass diese Google-Suche einige Downloadlinks anzeigt. Auf den baldigen Frühling! Und solange bleibt es melancholisch.

Bild von photos8.com unter CC by2.0

Interview mit einer DJ-Ikone

05.08.2009 Kommentare: 0

Anschließend an meines letztes Posting gleich mal ein komplett anderes Thema: Musik. In meinem Feedreader bin ich auf ein Interview mit DJ Riz gestoßen. DJ Riz kenne ich von seinem Mixtape „Live from Brooklyn“, das mich jahrelang im Auto auf  Tape begleitet hat.

Im Interview mit dem Bladerunner-Blog erzählt DJ Riz seine eigene Geschichte aus der wohl besten Zeit des Eastcoast-HipHops, den frühen 90er Jahren. Mehr als lesenswert!

Wo bin ich?

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