Als Hommage an den Bildband “Here is Tijuana” von Fiamma Montezemolo, René Peralta uand Heriberto Yepez ein Video aus Tijuana, Stadt zwischen zwei Welten. Produziert von Les Bernstien and René Peralta, Musik des großartigen Herb Alpert & the Tijuana Brass.
Here is Tijuana
20.03.2010 Kommentare: 0
Musik für graue Tage
16.03.2010 Kommentare: 1

Inzwischen ist die Band The xx ja in aller Munde, gerade auch nach ihren ersten Auftritten hier in Deutschland. Das erste Mal, dass ich von ihnen gehört habe, war in einer Radioshow vom East Village Radio – in der Tat schon etwas her das Ganze.
Da sich nun das Münchner Wetter seit einiger Zeit eher bescheiden entwickelt und die Tage sich eher grau geben, ist Stimmungsmusik für mich das A und O. Ideal passend, wenn auch schon etwas älter: ein Mix von Bandmitglied Jamie für das Musikmagazin Fact. Der Mix beinhaltet Lieder von The xx selber, aber auch Cocorosie und Sticky & Ms Dynamite. Das mp3 gibt es auf der Fact-Seite leider nicht mehr – anstatt einen Deeplink auf einen Download zu setzen (aus diversen Gründen) die Alternative: ich bin mir sicher, dass diese Google-Suche einige Downloadlinks anzeigt. Auf den baldigen Frühling! Und solange bleibt es melancholisch.
Bild von photos8.com unter CC by2.0
Es geht weiter – The Story beyond the Still
28.02.2010 Kommentare: 0
Das Erzählen von Geschichten in High Definition geht in die nächste Runde. Die zweite Runde des Contest “The Story beyond the Still” von Canon und Vimeo hat Josh Thacker mit seiner Fortsetzung gewonnen. Sollte die Vorgeschichte nicht bekannt sein, empfehle ich mein Posting vom 19. Januar. Die nächste Runde endet am 22. März.
Neben Thackers Video gehörten folgende Videos zu den 5 Finalisten: Alderwood, Chapter 2, Wrong Place, Wrong Time, Hangar 7 und The Story beyond the Still: Divided. Letzteres hätte eigentlich auch eine Fortsetzung verdient.
Lost – Anfang vom Ende
31.01.2010 Kommentare: 0
Am kommenden Dienstag um neun Uhr amerikanischer Zeit geht es also los. Die sechste und letzte Staffel von Lost startet bei ABC. Entgegen des bisherigen Sendeplatzes wird die Serie nun nicht mehr dienstags sondern am Mittwoch ausgestrahlt, wo sie nun mit der auf diesem Sendeplatz erfolgreichen “NCIS Los Angeles” konkurrieren wird. Interessant wird sicherlich, wie die letzte Staffel beim Publikum angenommen wird – ein Gradmesser könnte vielleicht die Anekdote sein, dass angeblich die anfangs zeitgleich angesetzte “State of the Union” dann doch verschoben wurde…
Ich bin jedenfalls doch sehr darauf gespannt, wie die Serie, die mich schon seit 2004 fesselt, mit einem großen Bang enden wird. Zuviele Fragen blieben in den letzten fünf Staffeln offen, während etliche meiner eigenen Antworten wie Kartenhäuser zusammenfielen. In der New York Times bereitet einer der Macher, Carlton Cuse, Fans auf einige weiterhin offen bleibende Fragen vor:
“Obviously not every question’s going to be answered,” Mr. Cuse said. “We felt if we tried to just answer questions, it would be very pedantic. Apart from that, we also really embrace this notion that there’s a fundamental sort of sense of mystery that we all have in our lives, and certainly that is a huge part of the lives of these characters.”
Inwiefern sich das auf das Ende und die großen Erwartungen auswirkt, lässt mal wieder eine Menge Raum für Spekulationen. Ein Déjà-vu für Lost-Fans. Wer noch nicht den Einstieg in einer der größten Fernsehmysterien geschafft hat, sollte bis Dienstag die ersten fünf Staffeln ansehen oder die folgenden 8 Minuten genau aufpassen. Die ersten Antworten gibt es dann am Mittwoch auch in Deutschland.
(Video via electru.de; Bild via dfntly myb)
The Story Beyond the Still
19.01.2010 Kommentare: 1
Schon seit einiger Zeit ist mein Bewegtbild-Konsum von zwei Konstanten geprägt: Die Mehrheit der Videos werden auf Vimeo gehostet und sind meistens mit HD-DSLR-Kameras gefilmt. Großartige Momente hatte ich mit Cristina Valdivivieso & Jon Connor, einer bewegenden Geschichte von Phos Pictures und eigentlich allem, was Phillip Bloom produziert hat.
Ein Gros der Videos wurden mit Canon-Kameras geschossen, sei es die EOS 5D Mark II oder die Canon 7D. Wobei ich für letztere wirklich fast alles machen würde. Genauso wie für die Möglichkeit, annähernd zu lernen damit umzugehen.
Wie die zunehmende Fan-Gemeinde dieser Kameras und des großartigen Contents eingebunden werden können, zeigt ein Online-Contest von Canon und Vimeo: “The Story beyond the Still“. Aufgabe ist es, aus einem Standfoto eine Geschichte per HD-Video zu kreiieren und wieder mit einem Standfoto enden zu lassen. Ein erklärendes Blogposting von Vimeo dazu gibt es hier. In insgesamt sieben runden wählt die Jury ein Gewinner-Video – woraus sich am Ende eine Geschichte in sieben Akten erschließen soll. Eine großartige und gleichzeitig anspruchsvolle Idee!
Den Startschuss für den Contest gab vor ein paar Tagen Vincent Laforet, Jury-Mitglied und einer der ganz Großen im Fotografen-Olymp.
Einreichungen für das zweite Kapitel sind bis zum 11. Februar möglich.
Heimat – ein paar Randbemerkungen
28.12.2009 Kommentare: 0

- Die Lila Eule gibt es inzwischen 50 Jahre – wow. Die Eule war während meiner Jugend immer einer der Clubs, auf die Verlass war, bis auf die anstrengenden Türsteher. Nach einigen Querelen mit besagtem Personal und Razzien wegen Minderjährigen hatte sie zwischenzeitlich zu. Seit ein paar Jahren ist sie wieder auf dem aufsteigenden Ast, neue Besitzer sorgten für den lange nötigen Umbau. Am Wochenende gab es eine 50-Jahr-Feier, es war nett, viele alte Viertel-Gesichter zu sehen.
- Bremen, speziell das Viertel, ist dreckiger als München. Hier ist nicht alles sauber, es gibt Grafittis, man muss aufpassen, wo man hintritt. Ich mag das.
- Schon länger nicht mehr soviele Leute mit Werder-Schals, -Shirts oder -Taschen rumlaufen sehen. Ich mag das, die Zweite.
- Aus dem alten “203″ im Fehrfeld gegenüber der Sparkasse am Eck ist inzwischen das “3Jahre” geworden. Die Einrichtung und die vielen unterschiedlichen Räume sorgen für eine nette und gemütliche Atmosphäre, das Essen hab ich leider nicht probiert. Hab irgendwo gehört, dass der Name auf die drei Jahre währende Pachtzeit zurückgehen soll. Wann es gestartet ist, weiss ich leider nicht.
Foto von Bjoern Giesenbauer unter CC-Lizenz
Großstadtfieber
12.12.2009 Kommentare: 0
Bei The Junction bin ich auf ein faszinierendes Produkt einer japanisch-finnischen Videokollaboration gestoßen. Das 4-minütige Video von Jopsu Ramu und Shun Kawakami verbindet Vektorgrafiken, handgemalte Linien und Malerei zu einer melancholischen Reise durch die Großstadt.
Shoppen in New York, auspacken in München…pffft
27.11.2009 Kommentare: 0
Hätte ich eigentlich nicht gedacht, dass ich mir je bei Bloomingdales etwas kaufen würde. War aber so. Am letzten Tag meines New York-Aufenthalt war ich in der 3rd Avenue und bin eher zufällig in den Laden gegangen. Eigentlich komisch, dass ich auf die Idee gekommen bin, nach einem Wintermantel Ausschau zu halten – an dem Novembertag strahlte die Stadt im Sonnenlicht und knapp 20 Grad.
Kurz bevor ich dann wieder im Untergeschoss den Ausgang suchen wollte, hab ich noch einen Blick auf einen dunkelgrauen Mantel geworfen. Italienisch, eleganter, leicht sportlicher Schnitt. Gefiel mir gut, ohne auf den Preis zu gucken (Bloomingdales nennt sich selber upscale) angezogen. Sah gut aus, muss man zugeben.
Nach diversen Rechenspielen (20% discount + international guest discount, das ganze dann mit taxes und umgerechnet in Euro) habe ich mich dann dazu entschlossen, ihn zu kaufen. Soweit so gut. Zirka 20 Stunden später in München angekommen, nahm das Drama seinen Lauf. Beim Auspacken fiel ein kleines Detail am Mantel eher negativ auf – der Sicherheitspenökel mit Tinte war noch dran. Wäre es wenigstens einer der hier gängigen Protektordinger gewesen, die an der Tür piepen, das ganze wäre anders gelaufen.
So hiess es nun, das Ding irgendwie abzubekommen. Selber Hand anlegen kam nicht in Frage, erstmal gegoogelt. Bloomingdales hat seit kurzem sogar einen Twitter-Account. Könnten die vielleicht…man hört ja soviel über Customer Service über Twitter in letzter Zeit. Ok, diese Hoffnung hat sich dann schnell begraben.
Also blieb nur der Griff zum Hörer. Nach einigen Anläufen hatte ich es dann auch geschafft mit irgendjemand vom “Men’s Designer Department” zu sprechen. Nachdem ich Jade mein Leid geklagt und sie ihre Managerin um Rat gebeten hatte, gab es folgende Lösung: Ich solle den Mantel einschicken, sie würden ihn mir dann zurückschicken. Gesagt getan, der Mantel ist per DHL auf dem Weg nach New York. Kann man nur hoffen dass das klappt. Anschreiben mit Aufforderung, mir bei Erhalt eine Mail zu schreiben und die Kosten für den Versand zu erstatten, liegt bei, das Paket ist über DHL versichert. Mit einer Antwort rechne ich Ende dieser Woche.
Die ganze Geschichte hat es nicht geschafft, meine Begeisterung für New York zu brechen, vor ein paar Tagen bin ich über dieses Video gestolpert und wollte sofort wieder hin – gerne auch, um das Ding persönlich vom Mantel loszukriegen.
Startseiten deutscher Blogs
22.11.2009 Kommentare: 0
Aufgrund eines tollen Artikels bei smashingmagazine.com über den Tod des langweiligen Blogpost und neuer Möglichkeiten, Text aufzubereiten, hab ich mich wieder an ein kleines Projekt erinnert, dass ich vor einiger Zeit angefangen hatte. Mich hatte die Frage interessiert, wie die durchschnittliche Startseite deutscher Blogs so aussieht. Als Referenz habe ich mich an den deutschen Blogcharts von Jens Schröder orientiert. Hier könnte man sicherlich (zu Recht) Zeter und Mordio schreien, da es nur einen Bruchteil der Blogosphäre ist – aber es ist ein Anfang.
Ausgangsbasis waren also die Blogcharts 41 vom 14.10.2009, in “sklavischer Handarbeit” wurden die Blogs angeschaut und zwar mit der Frage, welche Blogs noch eine Tagcloud, Blogroll, einen Twitterstream, Flickr-Fotos und Werbung eingebunden haben (unter eingebunden verstehe ich die direkte Anzeige ohne dass ein weitere Klicks notwendig sind). Langfristig würde es sich sicherlich anbieten, die Entwicklung dieser Design- und Usability-Entscheidung der Blogger weiter zu verfolgen, gerade die Frage der Verlinkung untereinander via Blogroll auf der index-Seite und die Einblendung von Werbung finde ich doch recht spannend.

Unterwegs in New York II – The High Line
11.11.2009 Kommentare: 0

Eine stillgelegte Eisenbahntrasse, ein grüner Park über den Straßen des Meatpacking Districts. Das ist der Highline Park. Am letzten Tag meines New York Aufenthalts hab ich es dann endlich geschafft und mir den Park angeschaut. Nach einem Blogbeitrag von Johannes Kleske hatte ich mir fest vorgenommen, mir den Park an einem Sonntag morgen anzuschauen.
Der Zeitpunkt war ideal gewählt, morgens früh um acht Uhr waren wir fast die einzigen, die die Trasse bevölkerten. Ehemals in den 30ern dazu da, die Eisenbahn von den Straßen des Industriegebiets der Westside zu verbannen, verkehrten seit 1980 keine Züge mehr auf ihr. 1999 kam die Idee auf, einen Park aus ihr zu machen, im Juni 2009 wurde sie schließlich fertiggestellt.
Ein Video mit Statements einer der Initiatoren gibt weitere spannende Einblicke.











